“Oh, Sie sind ja ein Gender!” - Überraschungspaket anonyme Bewerbung

Diskriminierung im Bewerbungsprozess ist leider keine Seltenheit und sorgt oft für falsche Entscheidungen von Personalverantwortlichen. Helfen kann dabei nur die anonyme Bewerbung – die sorgt sogar für Überraschungsmomente. Oder hätten Sie einen Mann für die vakante Assistenzstelle eingeladen? Vielleicht nicht! Vielleicht aber wäre er doch perfekt für den Job?  

Die typische Stellenausschreibung ist geschmückt von Formulierungen, die gezielt einen Typus Mensch ansprechen – bewusst oder unbewusst. Das liegt häufig an Profilen, die - vielleicht schon seit Jahren so verwendet - zu ungenau von der jeweiligen Fachabteilung an Human Resources übergeben werden. Gesucht werden oft Personen, die auf die bestehenden Team-Mitglieder (oder Chefs) passen. Chance auf Diversität? Fehlanzeige! Und spätestens bei der ersten Sichtung klassischer Bewerbungen verfallen dann viele HR-Verantwortliche in schablonenhafte Denkmuster. So gibt es auch beim ersten Kennenlernen keinerlei Überraschungen. Mit der anonymisierten Bewerbung ändert sich das – und anonyfy unterstützt dabei. 

Mit anonyfy in die diverse Zukunft

Für einen objektiven und wertfreien Bewerbungsprozess braucht es nicht nur die anonyme Bewerbung. Schon die Profilanforderung, die HR als Vorlage für die Stellenausschreibung dient, muss zukünftig klar, passgenau und vor allem neutral formuliert sein. Nur so können Personaler*innen ein vorurteilloses Jobangebot veröffentlichen. Danach verläuft die erste Sichtung der eingegangenen Bewerbungen und auch das erste Kennenlernen am Telefon natürlich ebenfalls anonymisiert. Nur so kann es einen Überraschungsmoment im Interview geben – und Unternehmen eine echte Chance auf qualifiziertes Personal bekommen. Für Personalabteilungen ein Umdenken, das anonyfy in jedem Schritt unterstützt. 

Der Clou zum Schluss 

Ob Quereinsteiger*innen, Frauen, Männer oder Diverse, jung oder alt – oder einfach auch der ausländische Name: Überraschung! Denn oftmals kommt die Gruppe, die ein Verantwortlicher im Unternehmen nicht im Kopf hat gar nicht erst zum persönlichen Gespräch. Wäre es da nicht erfrischend, uns öfters mal frei von Vorurteilen zu machen? Unseren Horizont zu erweitern? Denn ja, auch ein Mann kann eine Assistenzstelle antreten, eine Frau kann durchaus im IT-Bereich erfolgreich sein und Personen mit einem untypischen Werdegang können passend für die Anforderungen sein – Stichwort Quereinsteiger. Die Überraschungsmomente, die eine anonyme Bewerbung im Interview mit sich bringen, helfen Organisationen zukünftig, vakante Stellen erfolgreich und nachhaltig zu besetzen.  

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